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einfach mobil arbeiten.

24.03.2015 News  

Glanzkinder holen Kategoriepreis “Kreativität” bei DB Open Data-Train Challenge der Deutschen Bahn

DB Data-Train Challenge 20.03.15Am Freitag dem 20.03.2015 startete die Deutsche Bahn ihren ersten Hackathon in Frankfurt/M. Dem Ruf waren 65 Teilnehmer gefolgt, die sich auf 15 Teams verteilten – mit dabei auch ein Team der Glanzkinder.

Als Arbeitsgrundlage stellte die Bahn einen Auszug aus ihren Datenbeständen von 2014 zur Verfügung, mit denen alles “erlaubt” war, was einen Mehrwert für die Bahn liefern könnte. Wie sich bei der abschließenden Präsentation der Ergebnisse herausstellte, wurde dieses Ziel auch erreicht. Es wurden viele verschiedene Lösungen gezeigt, die unterschiedliche Themenbereiche bedienten.

Erweiterung von Glanzkinder f.d. DB NavigatorDie Lösung der Glanzkinder besteht aus einem Erweiterungsmodul für die DB Navigator App, welches den Prozess der Mängelmeldung und -behebung mit Hilfe von iBeacons optimieren soll. Dabei war die Idee, denjenigen, der einen Mangel (z. B. einen Schaden oder eine Verschmutzung) melden will, dahingehend zu entlasten, dass er mit möglichst wenigen Klicks den Schaden aufnehmen kann. Neben den Informationen über den gemeldeten Mangel sind natürlich weitere Informationen, wie die Zug- oder die Wagen-Nummer unabdingbar.

Erweiterung von Glanzkinder f.d. DB NavigatorDiese Informationen fließen dabei automatisiert in die Meldung ein. Grundlage dafür sind die iBeacon-Technologie in Verbindung mit dem SEEM-Manager. Durch das iBeacon wird der Waggon identifiziert und die App erhält automatisch vom SEEM-Manager die restlichen Informationen. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie der SEEM-Manager einfach und effizient bei der Verbesserung von Prozessen eingesetzt werden kann.

Rollenbasiertes, nutzerfreundliches App-Design
Der ganze Prozess wurde dabei aus der Sichtweise von drei Personengruppen – Fahrgast/Zugbegleiter, Wartungspersonal und Qualitätssicherung – betrachtet und entsprechend in der Lösung berücksichtig.

Erweiterung von Glanzkinder f.d. DB NavigatorDem Fahrgast wurde ermöglicht, auf sehr einfache Art und Weise mit nur drei “Klicks” einen Mangel zu melden. Dabei steht ihm eine reduzierte Auswahl der möglichen Meldungen aus dem Fundus der Bahn zur Verfügung.

Der Zugbegleiter kann ebenfalls Meldungen zu Mängeln vornehmen – abgesichert durch einen Login. Dabei steht ihm jedoch der volle Mängelkatalog der Bahn zur Verfügung. Hier wird die Meldung mit nur vier Klicks an das Backend abgesetzt, welches übrigens auch erst im Rahmen des Events entstand.

In Echtzeit stehen die Meldungen nun zur Verfügung und ermöglichen so eine gezielte Vorbereitung der Wartungsarbeiten, noch während sich der Zug auf der Fahrt oder dem Weg in die Wartungshalle befindet. Dort angekommen kann nun ein Servicemitarbeiter die App öffnen und hat sofort eine aktuelle Liste der gemeldeten Mängel mobil verfügbar. Sobald diese behoben sind, kann er die Beseitigung ganz einfach über einen Klick an das System melden.

ZusammenfassungBevor der Zug nun wieder eingesetzt wird, kann ein Vertreter der dritten Gruppe (Qualitätssicherung) einen abschließenden Rundgang durch den Zug vornehmen und die Arbeiten noch einmal kontrollieren. Dafür steht ihm eine Visualisierung der gemeldeten Mängel im Verhältnis zu den bereits behobenen Mängel zur Verfügung. Sortiert nach Kategorien lassen sich die Arbeiten nun effektiv und schnell kontrollieren.

Getreu dem Glanzkinder-Motto “einfach mobil arbeiten” lagen die Ziele der Lösung in der möglichst unkomplizierten Aufnahme, Behebung und Kontrolle von Mängeln. Mit Hilfe der Kombination aus iBeacon-Technologie und dem SEEM-Manager konnten wesentliche Teile des Meldeprozess automatisiert werden und so neben einem deutlichen Usability-Gewinn auch für eine Beschleunigung des Meldeprozesses gesorgt werden. Die restliche Prozesskette wird durch den Einsatz durch Mobilgeräte unterstützt und weiterhin optimiert.
Die Screenshots zeigen, die einzelnen Schritte des Melden, Beheben und Auswerten der gemeldeten Mängel im Layout der DB Navigator App.

Statements der Teilnehmer

Patrick Wroblewski:

Die Deutsche Bahn hat hier echt eine super Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die Arbeitsbedingungen waren toll und es war sehr inspirierend mit den Datenbeständen zu experimentieren. Es wurden viele beeindruckende und nützliche Prototypen entwickelt und präsentiert, welche mit Sicherheit in Zukunft kreative Lösungen hervorbringen werden. Wir freuen uns natürlich besonders den Ersten Platz in der Kategorie “Kreativität” gemacht zu haben. Vielen Dank auch an die Mitarbeiter der Deutschen Bahn ohne die ein so tolles Event nicht möglich gewesen wäre.

Kreative Glanzkinder @ work

Fabian Pfeiffer:

Der DB-Hackathon war eine spannende und lehrreiche Erfahrung. In der von uns realisierten Lösung konnten wir das Potential des SEEM-Managers deutlich machen.

Tobias Baltrusch:

Ein schönes, aber auch sehr anstrengendes Event. Es waren ja schließlich 24 Stunden am Stück, die hier gearbeitet wurden. Nichtsdestotrotz wurden von allen Teilnehmern beeindruckende Ergebnisse erzielt.
Mit der von uns entwickelten Lösung bin ich persönlich sehr zufrieden. Ein wichtiger Baustein zur Realisierung des Prototypen war dabei der SEEM-Manager, erst dadurch wurde es möglich, die Zuordnung zwischen Beacon und Zugwaggon zu realisieren. Dass wir dabei den Kategoriepreis für Kreativität gewonnen haben war dann natürlich das Tüpfelchen auf dem i.
Abschließend noch ein Dank an die Veranstalter bei der Deutschen Bahn, die zu keinem Zeitpunkt haben anmerken lassen, dass es sich bei der Veranstaltung um eine Premiere handelt.

Michael Schulze:

Es war sehr spannend zu sehen, wie die Bahn das Event organisiert, welche Teilnehmer noch an dem Event teilnehmen und mit welchen Daten wir letztlich arbeiten werden.

Schnell war klar, dass die Gespräche und die Planung im Vorfeld eine Menge an Arbeit erspart hatten (Danke an Martin und Michael Kutz), da wir mit der Grundidee zügig mit der Arbeit am Projekt beginnen konnten. Von Vorteil war natürlich das wir ein starkes und sehr ehrgeiziges Team vor Ort hatten mit dem das Arbeiten reibungslos funktionierte, sodass auch der fehlende Schlaf uns nicht davon abbringen konnte unsere gesteckten Ziele zu erreichen.

Für mich als Designer lag die größte Herausforderung darin die gesammelten Informationen und notwendigen Grafiken für die Entwickler in sehr kurzer Zeit abzustimmen und im laufenden Entwicklungsprozess anzupassen und fertigzustellen, sodass wir nicht nur ein technisch sauberes Produkt abliefern, sondern auch optisch und haptisch glänzen konnten.

Im Rückblick bin ich zufrieden und sehr stolz darauf, was in der kurzen Zeit geschafft wurde und das ich ein Teil dieses tollen Teams sein durfte.

Award für Kreativität

24.03.2015